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Merkelzellkarzinom

Merkelzellkarzinome treten bevorzugt an Kopf, Nacken und den Extremitäten auf. Sie erscheinen als solide, kugelige, rötlich-violette, dermale Tumoren mit einem Durchmesser von weniger als 2 cm, die sich bis ins subkutane Fettgewebe ausweiten können. Sie haben neuroendokrinen Charakter und bestehen aus kleinen, runden bis ovalen Zellen mit wenig amphophilen Zytoplasma und multiplen Nucleoli. Ultrastrukturell sind neuroendokrine Granula charakteristisch. Die Stadieneinteilung erfolgt nach der TNM-Klassifikation.

Die Ätiologie des Merkelzellkarzinoms ist nicht vollständig verstanden. In vielen Erkrankten kann in den Tumorzellen die DNA-Integration des Merkelzell-Polyomavirus nachgewiesen werden, so dass eine Infektion mit dem Virus als Hauptursache gilt. Weitere Risikofaktoren sind vermehrte UV-Einstrahlung, eine Immunsuppression (z.B. im Rahmen einer HIV-Infektion oder nach Organtransplantation) und eine chronisch erhöhte Aufnahme von Arsen.